Unsere Heimat

Hier auf unserem Nonnenhof – umgeben von 1.000 Jahren Geschichte und Tradition – sind wir mit unseren Weinen, Champagnern und Spirituosen zu Hause.

 

Das Gemeindewappen von Schleiden zeigt in der Mitte den Schrägbalken der Zisterziensierinnen, denen der Nonnenhof einst gehörte.

Vor mehr als 1000 Jahren, anno 997, wird der Hof urkundlich erwähnt. Hier – auf dem Nonnenhof in der Nähe von Aachen in NRW, umgeben von 1.000 Jahren Geschichte und Tradition – sind wir mit unseren Weinen, Champagnern und Spirituosen zu Hause.

Später kommt er in den Besitz der Zisterzienserinnen, denen seit 1147 das Kloster auf dem Salvatorberg bei Aachen gehört. Ein Pächter bewirtschaftet ihnen das Anwesen.

Wappen der Zisterzienserinnen, welches sich in Aachen und auf dem Nonnenhof wiederfindet.

Im Jahre 1217 befreit eine Urkunde des Grafen Wilhelm von Jülich den Hof von allen Steuern und Diensten und verleiht seinen Bewohnern das Recht, in seinem Ardennenwald nach Herzenslust Holz zu schlagen – das man dann gegen gutes Geld verkaufen kann.

“Beurkundet im Jahre des fleischgewordenen Wortes” 1217

„Wilhelm von göttlicher Gnade Graf von Jülich allen Christgläubigen ewigen und gegenwärtigen Lebens zum Gruß. Jedwedem, sowohl unserer als zukünftiger Zeiten, sei durch den Inhalt dieses Schreibens vollkommen bekannt gemacht, daß wir zu Ehren des Erretters unseres Herren, für die Vergebung meiner Sünden sowohl als auch zum Heil der Seelen unserer Vorfahren und Nachfolger, der Äbtissin und dem Konvent des Klosters des heiligen Erretters (Salvators) auf dem Berg bei Aachen, die vom Zisterzienserorden sind, gnädig den Gebrauch des Waldes gewähren, Ardennen genannt, soweit er in unserer Gerichtsbarkeit liegt, der allgemein „Wiltban“ genannt wird, und seine ganze Ausdehung umfaßt, frei und vollkommen zum Gebrauch des Schleiden genannten Hofes desselben Klosters, so wie auch derselbe Hof auf ewig befreit sein soll von der Last von Steuern und Diensten, sowohl an Weizen wie an Lebensmitteln, die man „Meihude“ nennt, aber wann und wieviel sie zum genannten Gebrauch wollen und als ob es ihr Eigentum wäre, in diesem Walde die Möglichkeit haben, frei zu schneiden. Damit wir also nun unsere Schenkung in zukünftigen Zeiten unantastbare und unverletzbare Festigkeit erlange und nicht wegen hohen Alters durch Vergessen zu irgendwelchen Irrtümern des Zweifels führe, haben wir befohlen, diese Seite durch Anbringung unseres Siegels zu bekräftigen.

Der Grund für das großzügige Geschenk: Der Graf will am nächsten Kreuzzug teilnehmen. Für den Fall, dass er im Kampf fallen würde, hofft er auf die Gebete der Nonnen. Diese brauchte er dann auch – zwei Jahre später fiel er in der Schlacht bei Damiette in Unterägypten.

Die Zisterzienserinnen bewirtschafteten den Nonnenhof und rodeten die ausgedehnten, umliegenden Waldgebiete.

1794 besetzten die Soldaten der französischen Revolution das Rheinland und sagten der Kirche den Kampf an. 1803 mussten die Nonnen den Hof binnen einer Woche verlassen. Das Gut war jetzt Besitz der französischen Ehrenlegion und wurde von Napoleon einem verdienten Veteranen, dem Major Dufour, übertragen.

In den folgenden Jahrzehnten wechselten mehrfach die Besitzer.

Prunkvolle Urkunden hielten die Verkäufe fest.

2003 kauften die heutigen Eigentümer, die Eheleute und Eltern des Gesellschafters Pierre Falk, Edmund und Marion Falk, das über 30 Jahre brach gelegene, traditionsreiche Anwesen zusammen mit der anliegenden Jugendstil-Villa von 1870 per Handschlag von der Erbengemeinschaft Weitz.

Nach vielen Jahren liebevoller Restaurationsarbeiten, erstrahlt die “Urzelle Jülich’s” wieder in alter Pracht. Von hier aus betreiben wir seit vielen Jahren mit großer Leidenschaft unseren Handel mit Wein, Champagner und Spirituosen. Der ehrenvolle, geschichtliche Hintergrund des Hofes hat für uns genauso große Bedeutung wie der faire und respektvolle Umgang mit unseren Kunden. 

Wir laden Sie herzlich ein uns nach Anmeldung zu besuchen. Erfahren Sie mehr über uns und den Nonnenhof bei einer Tasse Tee oder Kaffee. Wir freuen uns auf Sie.

Ihre Pierre Falk und Klaus Hombücher