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Reife Trauben an Weinreben mit grünem Laub und Insektenbesuch.

Domaine Georges Roumier – eine Ikone aus Chambolle-Musigny

Das Domaine Georges Roumier zählt zu den renommiertesten Weingütern des Burgunds. Seine Geschichte beginnt 1924, als Georges Roumier nach seiner Heirat mit Geneviève Quanquin in Chambolle-Musigny das Fundament für das heutige Familienweingut legte. Bereits früh setzte er auf die Abfüllung der Weine im eigenen Gut – zu einer Zeit, als im Burgund der Verkauf an große Handelshäuser noch üblich war.


Heute wird das rund zwölf Hektar große Weingut von seinem Enkel Christophe Roumier gemeinsam mit seiner Schwester Delphine geführt. Zum außergewöhnlichen Lagenbesitz gehören berühmte Weinberge wie Musigny Grand Cru, Bonnes-Mares Grand Cru und Chambolle-Musigny Premier Cru Les Amoureuses. Hinzu kommen unter anderem der Clos de la Bussière in Morey-Saint-Denis sowie eine Parzelle im Corton-Charlemagne.


Im Mittelpunkt der Philosophie steht nicht ein bestimmter „Hausstil“, sondern der möglichst unverfälschte Ausdruck jeder einzelnen Lage. Die Trauben werden von Hand gelesen und sorgfältig selektiert. Im Keller setzt Roumier ausschließlich auf natürliche Hefen, eine behutsame Extraktion und einen zurückhaltenden Einsatz neuer Eichenfässer. Chemische Dünger und Herbizide werden bereits seit Ende der 1980er-Jahre nicht mehr verwendet.


Das Ergebnis sind Burgunder von bemerkenswerter Finesse, Tiefe und Langlebigkeit. Vor allem die in äußerst kleinen Mengen erzeugten Spitzenweine aus Musigny, Bonnes-Mares und Les Amoureuses genießen unter Burgunder-Liebhabern und Sammlern einen außergewöhnlichen Ruf.

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