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Reife Trauben hängen an einer Weinrebe mit grünen Blättern im Freiland.

Champagne Pommery – Tradition trifft Innovation

Das Champagnerhaus Pommery gehört zu den traditionsreichsten und bekanntesten Namen der Champagne. Seine Geschichte reicht bis ins Jahr 1836 zurück. Entscheidend geprägt wurde das Haus jedoch von Madame Louise Pommery, die nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1858 die Leitung übernahm. Mit unternehmerischem Mut und einem außergewöhnlichen Gespür für den Geschmack ihrer Zeit machte sie Pommery zu einer international renommierten Marke.

Eine besondere Rolle spielt Pommery in der Geschichte des Brut-Champagners. Im 19. Jahrhundert waren Champagner häufig deutlich süßer als heute. Madame Pommery setzte dagegen auf einen trockeneren Stil und brachte 1874 den „Pommery Nature“ auf den Markt, der als wegweisend für die Entwicklung des Brut-Stils gilt.

Ebenso beeindruckend wie die Champagner selbst ist der Sitz des Hauses in Reims. Unter dem imposanten Anwesen erstreckt sich ein weitläufiges Netz aus historischen Kreidekellern, sogenannten „Crayères“. In rund 30 Metern Tiefe lagern hier Millionen von Flaschen unter nahezu idealen Bedingungen. Die Keller sind durch kilometerlange Gänge miteinander verbunden und gehören gemeinsam mit weiteren historischen Stätten der Champagne zum UNESCO-Welterbe.

Heute verbindet Pommery seine lange Tradition mit moderner Kunst und zeitgenössischer Architektur. Besucher können die außergewöhnlichen Keller besichtigen, Kunstinstallationen entdecken und dabei die besondere Welt eines der berühmtesten Champagnerhäuser Frankreichs kennenlernen.

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